Einsätze 2020


Hier gibt es einen Überblick über die aktuellen Einsätze in umgekehrt chronologischer Auflistung. Damit die aktuellsten Einsätze an erster Stelle stehen.




Einsatznr.

11/20

Alarmierung

08.03.2020 - 16.06 Uhr

Einsatzart

B2 - Mittelbrand

Einsatzbeschreibung

ausgelöster Heimrauchmelder, wegen angebrannten Essen               

Einsatzort

Abbenrode, Rolandsweg

Einsatznr.

10/20

Alarmierung

03.03.2020 - 14.26 Uhr

Einsatzart

ELW Einsatz

Einsatzbeschreibung

Verkehrsunfall A36                           

Einsatzort

A36 - zwischen Wernigerode - Ilsenburg



Orkan Sabine sorgt für mehrere umgestürzte Bäume

Am Sonntagabend den 9. Februar erfasste das Orkantief „Sabine“ Abbenrode und sorgte für mehrere umgestürzte Bäume. Um 18:57 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Abbenrode von der Integrierten Leitstelle Harz mit dem Alarmstichwort „technische Hilfeleistung – mehrere umgestürzte Bäume“ alarmiert.

Fast gleichzeitig galt es vier Einsatzstellen von den Einsatzkräften abzuarbeiten. Dazu wurde auch die Führungsstelle im Feuerwehrgerätehaus besetzt, um alle Einsätze zentral zu koordinieren. In der Hahnstraße waren gleich zwei Bäume umgestürzt. Eine große Birke war auf der K 1336 zwischen Abbenrode und Lochtum an der Brücke der Einheit umgestürzt und eine große Linde war in der Langen Straße gegenüber der Kindertagesstätte umgestürzt.

Durch die umgestürzten Bäume in der Hahnstraße war das Feuerwehrgerätehaus, aus der Richtung nur noch über den Schützenplatz erreichbar. Die Hahnstraße wurde komplett gesperrt, dadurch hatten die Einsatzstellen auf der Langen Straße und der K 1336 an der Brücke der Einheit Vorrang.

An der Brücke der Einheit übernahm der ELW 1 die Verkehrssicherung und sperrte die Einsatzstelle ab. Das LF 20/16 fuhr zur Kindertagesstätte, um dort die umgestürzte Linde von der Fahrbahn zu räumen. Mit der Motorkettensäge wurde die Linde zerkleinert, um die Fahrbahn freizuräumen. Es kam dann auch ein Bagger zur Hilfe, der die Einsatzkräfte unterstützte und Äste und den Stamm von der Fahrbahn räumte. Im Anschluss wurde der Bereich gesichert und die Fahrbahn gesäubert.

In der Hahnstraße begann unterdessen ein Bagger die beiden umgestürzten Bäume von der Fahrbahn zu räumen, damit auch die Hahnstraße wieder gefahrlos passiert werden konnte. Von den Einsatzkräften wurde Äste vor der Fahrbahn geräumt und die Straße gereinigt.

Mit einem Frontlader half ein Landwirt an der Brücke der Einheit die umgestürzte Birke von der Fahrbahn zu beseitigen. Nachdem von den Einsatzkräften die K 1336 beräumt wurde, waren alle Gefahrenstellen durch umgestürzte Bäume beseitigt.

Im Anschluss führten die Einsatzkräfte eine Kontrollfahrt im Ortsgebiet durch. Es musste dabei leider festgestellt werden, dass sich trotz Warnungen einige Mitbürger auf der Straße aufhielten und sich so selbst gefährdeten. Durch den Orkan waren vielerorts Dachziegel auf die Straße gestürzt und die Gefahr das Äste abbrechen und Bäume umstürzen, war sehr groß. Deswegen nochmals unser eindringlichster Hinweis an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich nicht bei Orkan im freien Aufhalten, wenn es nicht unbedingt sein muss! Denn von herumfliegende Teilen, Dachziegeln, Ästen oder umstürzenden Bäumen geht eine große Gefahr aus und Sie gefährden sich damit in einem großen Maße selbst.

Den Einsatzkräften wurde ein umgestürzter Baum zwischen Abbenrode und Lochtum gemeldet. Hier hatte aber schon die Feuerwehr Lochtum die Beseitigung der Gefahrenstelle übernommen.

Nachdem alle Einsatzstelle abgearbeitet wurden gingen die Einsatzkräfte im Feuerwehrgerätehaus in Bereitschaft, wo auch die eingesetzten Geräte und Ausrüstung überprüft wurde und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt wurde.

Als sich die Lage gegen 22:00 Uhr beruhigte, wurde die Bereitschaft aufgehoben und die Kameradinnen und Kameraden wurde nach Hause entlassen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Abbotheke für die Verpflegungsspende, damit sich die Einsatzkräfte nach den kräftezehrenden Einsatz stärken konnten.


Einsatznr.

09/20

Alarmierung

09.02.2020 - 18.57 Uhr

Einsatzart

TH - technische Hilfeleistung

Einsatzbeschreibung

umgestürzter Baum                            

Einsatzort

Abbenrode, Lange Straße



Einsatznr.

08/20

Alarmierung

09.02.2020 - 18.57 Uhr

Einsatzart

TH - technische Hilfeleistung

Einsatzbeschreibung

umgestürzter Baum zwischen Abbenrode und Lochtum                  

Einsatzort

Abbenrode - Lochtum K 1336



Einsatznr.

07/20

Alarmierung

09.02.2020 - 18.57 Uhr

Einsatzart

TH - technische Hilfeleistung

Einsatzbeschreibung

umgestürzter Baum                            

Einsatzort

Abbenrode, Hahnstraße



Einsatznr.

06/20

Alarmierung

09.02.2020 - 18.57 Uhr

Einsatzart

TH - technische Hilfeleistung

Einsatzbeschreibung

umgestürzter Baum                            

Einsatzort

Abbenrode, Hahnstraße



Einsatznr.

05/20

Alarmierung

09.02.2020 - 11.24 Uhr

Einsatzart

B1 - Kleinbrand

Einsatzbeschreibung

Schornsteinbrand                                

Einsatzort

Abbenrode, Hahnstraße

 


Einsatznr.

04/20

Alarmierung

05.02.2020 - 20.45 Uhr

Einsatzart

TH - technische Hilfeleistung

Einsatzbeschreibung

200 m lange Öslpur nach technischen Defekt

Einsatzort

Abbenrode, Lange Straße


Ölspur auf der Langen Straße in Abbenrode

Am Mittwochabend des 5. Februar wurde um 20.45 Uhr die Ortsfeuerwehr Abbenrode von der Integrierten Leitstelle Harz in Halberstadt zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert.

In Abbenrode trat während der Fahrt, auf Grund eines technischen Defekts, Dieselkraftstoff aus einem PKW aus und verursachte dadurch eine ca. 200 m lange Ölspur auf der Langen Straße.

Von den Einsatzkräften wurde als erste Maßnahme die Einsatzstelle abgesichert, um gefahrlos auf der Straße arbeiten zu können. Für die Dauer des Einsatzes und auf der Länge der Ölspur wurde die Lange Straße halbseitig gesperrt. Gleichzeitig wurden die Straßeneinläufe kontrolliert, ob Dieselkraftstoff in die Kanalisation eingelaufen ist und sichergestellt das kein Dieselkraftstoff in die Kanalisation einlaufen kann. Durch die trockene Straße kam es aber zu keiner Ausbreitung und die Ölspur befand sich nur auf der Fahrbahn.  Mit Bindemittel wurde der ausgelaufene Kraftstoff gebunden und somit auch die Gefahr einer Ausbreitung verhindert.

Kurze Zeit später kam auch schon ein Fachunternehmen, was den defekten PKW abschleppte. Im Anschluss wurde die Fahrbahn komplett gereinigt, damit durch den ausgelaufenen Dieselkraftstoff, keine Gefahr der Ausbreitung und Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer mehr besteht.

Nach einer Dreiviertelstunde war der Einsatz für die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Abbenrode beendet. Im Feuerwehrgerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt, um aufkommende Einsätze optimal vorbereitet zu sein. Im Einsatz an diesem Mittwochabend waren 2 Feuerwehrfahrzeuge mit 15 Einsatzkräften.


Einsatznr.

03/20

Alarmierung

31.01.2020 - 10.00 Uhr

Einsatzart

B2 - Mittelbrand

Einsatzbeschreibung

ausgelöster Rauchmelder

Einsatzort

Abbenrode, Rolandsweg    

 

 

Einsatznr.

02/20

Alarmierung

05.01.2020 - 16.31 Uhr

Einsatzart

B2 - Mittelbrand

Einsatzbeschreibung

Rauchentwicklung Scheune

Einsatzort

Langeln                 

 

Einsatznr.

01/20

Alarmierung

05.01.2020 - 08.54 Uhr

Einsatzart

B3 - Großbrand

Einsatzbeschreibung

Brand Bauernhof                  

Einsatzort

Wasserleben

 

Großbrand einer Scheune in Wasserleben


Am Sonntag den 5. Januar wurde gegen 8.45 Uhr der Integrierten Leitstelle Harz in Halberstadt der Brand einer Scheune im Nordharzer Ortsteil Wasserleben gemeldet. Daraufhin wurden die Feuerwehren Wasserleben, Veckenstedt, Schmatzfeld, Langeln, Stapelburg und Abbenrode von der ILS Harz zu diesem Scheunenbrand alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Wasserleben stand die Scheune eines Dreiseitenhofes bereits lichterloh in Flammen.

Woraufhin der Einsatzleiter sofort die Alarmstufe erhöhte und weitere Kräfte, insbesondere Drehleitern und Tanklöschfahrzeuge nachforderte. Die ILS Harz alarmierte umgehend die Feuerwehren Ilsenburg und Wernigerode mit ihren Drehleitern und Tanklöschfahrzeugen und die Feuerwehr Berßel. Der Rettungsdienst des Landkreises Harz wurde ebenfalls alarmiert, zur Absicherung für die eingesetzten Atemschutztrupps. Da sofort feststand das sich keine Personen in der Scheune befinden, wurde sich sofort auf die Brandbekämpfung und den Schutz benachbarten Häuser konzentriert.

Die Einsatzkräfte bauten umgehend aus einem nahen Bach, aus angrenzenden Zisternen und einem Gartenteich eine Löschwasserversorgung auf. Um die Löscharbeiten zu unterstützen und das Feuer effektiv bekämpfen zu können, wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Mit mehreren Strahlrohren wurde sofort begonnen die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Durch einen umfassenden und massiven Löschangriff konnte das Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus, auf das Wohnhaus und die angrenzende Scheune des Dreiseitenhofes verhindert werden.

Das in der Scheune gelagerte Stroh bot dem Feuer leider genügend Nahrung, weswegen die eigentliche Scheune in großen Teil ein Raub der Flammen wurde. Nachdem die Drehleiter der Feuerwehr Ilsenburg an der Einsatzstelle eintraf, wurde die Drehleiter umgehend an der Vorderseite des Hofes positioniert um das Feuer von oben gezielt bekämpfen zu können. Da das Feuer die Fachwerkkonstruktion der Scheune enorm beschädigte, war es zu gefährlich sich in unmittelbarer Nähe aufzuhalten und man konnte nur mit Sicherheitsabstand löschen. Aus dem Korb der Drehleiter konnte mit dem Wenderohr der Löschangriff gezielt vorgenommen werden. Von der Rückseite wurde das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Wernigerode in Stellung gebracht und das Feuer über den Dachmonitor bekämpft. Die Drehleiter der Feuerwehr Wernigerode ging auf der Rückseite in Bereitschaft.

Nachdem das Feuer gegen 10.51 Uhr unter Kontrolle und weitestgehend gelöscht war, wurde sich auf die Nachlöscharbeiten und Sicherungsarbeiten konzentriert. Mit der Drehleiter der Feuerwehr Ilsenburg wurde der Giebel der Scheune abgetragen, da dieser akut einsturzgefährdet war. Um alle Glutnester erfolgreich abzulöschen kamen mehrere Wärmebildkameras zum Einsatz, mit denen versteckte Glutnester gezielt bekämpft werden konnten. Damit der Rettungsdienst des Landkreises Harz wieder für Notfälle einsatzbereit ist, aber die Einsatzkräfte dennoch abgesichert sind, wurde die SEG des Arbeiter Samariter Bundes zur medizinischen Absicherung angefordert. 

Bis alle Glutnester und das Feuer restlos gelöscht werden konnte, alle Schläuche und Geräte zurückgebaut waren, dauerte es dennoch bis fast 14.00 Uhr. Damit die eingesetzten Feuerwehren die Einsatzstelle einsatzbereit verlassen konnten, wurden die Feuerwehr Technische Zentrale an der Einsatzstelle über 50 B-Schläuche, über 30 C-Schläuche und mehrere Atemschutzgeräte getauscht. Im Einsatz an diesem Sonntagmorgen waren ca. 130 Einsatzkräfte mit 25 Einsatzfahrzeugen. Zur Unterstützung und Koordination des Einsatzes war die Gemeindewehrleitung, der Brandabschnittsleiter, der Kreisbrandmeister, der SOG Dienst der Gemeinde Nordharz und die Polizei vor Ort. Für die Dauer des Einsatzes musste die Wernigeröder Straße in Wasserleben komplett gesperrt werden.